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Aktuell01-10-2010
Panel Diskussion: Zollproblematik in der Republik Mazedonien
Die Deutsch-Mazedonische Wirtschaftsvereinigung organisierte am 02.12.2010 für ihre Mitglieder eine Diskussionsrunde ueber die „Zollproblematik in der Republik Mazedonien“.
Ziel dieses Arbeitsessens war es, ubere die Probleme, mit denen sich die Unternhemer bei den Zollprozeduren, auseinandersetzen, zu diskutieren und Möglichkeiten zur Vereinfachung der Zollprozeduren und Neuigkeiten im Zoll zu auszutauschen, aber auch über die anstehenden Reformen, die auf die Unternehemer auf dem Weg Mazedoniens in die EU zukommen werden, zu eroertern.
Redner auf der Diskussionsrunde waren die DMWV-Mitglieder, Herr Trajan Angelov, Spedition Logwin, Frau Natasha Ignjatotva, Schneker, Herr Pero Jakimovski, Makkar BMW sowie Herr Aleksandar Donev, Natusana.
Hierbei handelt es sich um spezifischer Branchen, die besonderen Zollprozeduren unterliegen.
Gastredner vom Zollamt der Republik Mazedonien war Herr Gjorgji Naumovski, Berater des Direktors des Zollamts der Republik Mazeonien, Herr Vanco Kargov.
Wie der Vertreter von Makkar-BMW, Herr Pero Jakimovski erklärte, ist Makkar die erste Firma in Mazedonien, die eine Erlaubnis für verkürzte Zollverfahren besitzt. Ebenso ist Makkar auch die erste mazedonsiche Firma, die eine Bewilligung für ein Zolllager des Typen E (privates Zolllager) erhalten hat. „Da wir ein Pilotprojekt des Zollamts waren, kann ich sagen, dass unsere Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Zoll positiv sind, allerdings könnten die Genehmigungen schneller ausgegeben werden, vor allem hinsichtlich der Bankgarantien, bei denen man für jeden Schritt eine gesonderte Bankgarantie braucht. Die Zusammenstellung aller Dokumente dauert bis zu einem Monat“.
Nikolai Beckers, Präsident der Deutsch-Mazedonischen Wirtschaftsvereinigung fügte hinzu, dass eine generelle Garantie die ganze Prozrdur vereinfachen würde.
Die Genehmigungen für vereinfachte Zollverfahren werden von den Zollämtern erteilt, wo sich auch der Sitz der Firma befindet. Solange die Firma kein Zollvergehen begangen und die Steuern regelmäßig und rechtzeitig gezahlt hat, kann die Firma solch eine Genehmigung ohne Probleme erhalten, erklärte der Vertreter des Zollamts, Gjorgji Naumovski.
Aleksandar Donev von Natusana wies darauf hin, dass die Unternehmen bei unbeabsichtigten Fehlern, beispielsweise bei falschen Mengenangaben der Ware, die importiert wird, bestraft werden obwohl die Importfirma den Fehler sebst meldet.
Die Unternhemer forderten vom Zollamt größere Flexibilität im Bezug auf die Arbeitszeiten. Sie forderten, dass das Zollamt in dringenden Fällen auch nach 16:00 Uhr und an den Wochenenden arbeiten solle. Allerdings waren sich alle darüber einig, dass hinsichtlich der Dienstleistungen des Zollamts, ein positiver Trend bemekrbar ist.
Durch den Beitritt Mazedoniens in die EU, werden die Grenzen fallen und die Arbeit der Unternehmer im Bezug auf den Zoll wird vereinfacht werden—erklärte Michael Schmidt, Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Mazedonien, Serbien, Montenegro, Albanien und Kosovo.
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