Deutsch-Mazedonische Wirtschaftsvereinigung

Македонско-Германско стопанско здружение

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Fortschritte und Schwächen in der Wirtschaft notiert

16-12-2010


 

Arbeitslosigkeit, schleppende Prozeduren, instabile Verträge, kein Fortschritt in der antimonopolisitschen Politik. Das sind die wesentlichen Anmerkungen im jährlichen Berich der EU-Kommission zu Mazedonien, was die Wirtschft betrifft.

-die Arbeitslosigkeit bleibt mit 32,2% auch weiterhin auf einem hohen Niveau und wächst auch im Jahr 2010 weiter an, hauptsächlich bei jungen und weniger gebildeten Menschen. Die Beschäftigung in der öffentlichen Verwaltung hat einen negativen Effekt auf den Arbeitsmarkt.

-einen negativen Effekt auf das Geschäftsklima hat auch  die Tatsache, dass die Gesetze nicht umgesetzt werden, vor allem im Gerichtswesen, was sich durch langwierige Prozeduren und instabile Verträge und Korruption bemerkbar macht.

-es gibt keinen sichtbaren Fortschritt in der antimonopolisitschen Politik

-begrenzter Fortschritt im Bereich der Monetärpolitik. Keine Einigkeit zwischen der Statistik der Zentralbank und des Statistikamtes.

-im Bereich der Wirtschaftspolitik gibt es einen kleinen Fortschritt. Trotzdem sind die Ziele nicht in vollständiger Einheit mit den Prioritäten der Politik, die mit dem Beitrut verbunden ist.

-kleiner Fortschritt im sozialen Dialog zwischen der Regierung und den Gewerkschaften.

-das Energiegesetz ist noch nicht verabschiedet worden, allerdings gibt es einen kleinen Fortschritt auf dem inländischen Energiemarkt.

-die europäische Kommission ist der Meinung, dass die Entscheidung der Regierung, die Gewinnsteuer nicht zu besteuern, wenn diese reinvestiert wird, gegenüber ausländischen Aktionären, die ihre Dividende teilen, diskriminierend ist.

-die Kommission hat in den folgenden Bereichen Fortschritte festgestellt:

- die Monetär- und Handelspolitik bleiben weiterhin stabil

-die makroökonomische Stabilität wurde trotz der negativen Effekte des globalen Finanzmarkts beibehalten.

-die staatlichen Interventionen waren im Vergleich zum Vorjahr zahlreicher, auch wenn der Einfluß des Staates auf die Konkurrenzfähigkeit weiterhin niedrig bleibt.

-einen Fortschritt gibt es im Bereich des Businessrechts. Es wurden Gesetze mit europäischen Standards verabschiedet, die angewandt werden können, wenn das Land EU-Mitglied wird. In diesem Bereich ist das Land auf einem guten Weg.

Einen bedeutenden Fortschritt gibt es im Bereich des Schutzes der Industrie– und Autorenrechte.

Einen Fortschritt gibt es auch bei den Banken und finanziellen Institutionen. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Nationalbank und der Supervision aus den Ländern, die Banken in Mazedonien besitzen, darunter auch Griechenland, bleibt bestehen.

Laut diesem Bericht der EU, bleiben der Kampf gegen die Armut und die Arbeitslosigkeit die größten Herausforderungen, aber auch die Anwendung der Gesetze, was besonders für Investoren wichig ist.